Untersuchungsflächen zur Auswirkung der Dürrejahre auf die Waldentwicklung gesucht

Die Technische Universität München TUM bittet um Unterstützung in einem Forschungsvorhaben zur Auswirkung der Dürrejahre 2018 bis 2020 auf den Wald. Wenn Sie über Waldflächen verfügen, in denen durch Dürre oder infolge von Dürre (z.B. vermehrter Käferbefall) Waldflächen abgestorben sind, dann würden wir Sie bitten diese Flächen für Untersuchungen bereit zu stellen.

Ziele der wissenschaftlichen Untersuchung sind es, die Resilienz (d.h. die Fähigkeit der Wälder sich nach den Dürreschäden wieder zu regenerieren) zu quantifizieren und die Auswirkungen der Dürreschäden auf Arthropoden (d.h. Gliederfüßer wie z.B. Insekten, Spinnen, Tausendfüßer) zu untersuchen.

Die Untersuchungen erfordern keinerlei Aufwand von Ihrer Seite. Es müsste nur die Erlaubnis vorliegen, auf den Flächen Aufnahmen durchzuführen und die erforderlichen Fallen für das Sammeln der Arthroden aufzustellen (voraussichtliche Beobachtungsdauer Frühjahr bis Herbst 2022).

Das Forschungsprojekt wird von der Technischen Universität München (Prof. Rupert Seidl, Lehrstuhl für Ökosystemdynamik und Waldmanagement in Gebirgslandschaften) und der Universität Würzburg (Prof. Jörg Müller, Professur für Tierökologie am Lehrstuhl für Zoologie III -Tierökologie und Tropenbiologie) durchgeführt.

Wir freuen uns über eine baldige Rückmeldung, ob Sie an dem Vorhaben teilnehmen wollen und an wen wir uns in den kommenden Tagen telefonisch wenden können.

Dr. Bernhard Felbermeier

Tel ++49-8161-714689
felbermeier -at- tum.de


Anforderung an die Beobachtungsfläche

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